Visualisierung

Haus am Südring

Nachhaltige Weiterentwicklung eines Wohnhauses

InnsbruckWohnenRealisiert

Ein Einfamilienhaus, zwei Generationen, eine offene Treppe – und keine Tür dazwischen. Der Umbau am Südring zeigt, wie aus einem Haus zwei Zuhause werden, ohne dass jemand ausziehen muss.

Sohn und Schwiegertochter im Haus, die Eltern im Dachgeschoss – verbunden durch eine offene Treppe über alle Geschoße. Was als Generationenwohnen gedacht war, bedeutete im Alltag: keine Tür, die man hinter sich schließen kann, kein Gespräch, das unten bleibt. Und die Treppe selbst besetzte rund ein Drittel des Hauses.

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Die entscheidende Idee des Umbaus war, die Treppe nicht zu verschönern, sondern zu verlegen: an die Nordfassade, dem Südring zugewandt. Ein Eingriff, drei Wirkungen. Das neue Treppenhaus wirkt als Schallpuffer zur Straße – die lauteste Seite des Hauses arbeitet jetzt für seine Bewohner. Aus einem Haus wurden zwei getrennte Wohneinheiten mit echter Privatsphäre. Und die Wohnfläche wuchs um rund 30 Prozent pro Geschoß – ohne einen Quadratmeter anzubauen.

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Dazu kommt die nachhaltige Erneuerung des Bestands: sanierte und gedämmte Fassade, neue Fenster, Photovoltaik am Dach, barrierearme Wege für die Jahre, in denen Stufen zählen. Die Proportionen und die Dachform des Hauses bleiben erhalten – von außen ein selbstbewusst aufgefrischtes Haus im gewachsenen Viertel, innen eine neue Ordnung: Schlafen im Obergeschoss, und im Dachgeschoss ein großer, heller Wohnraum mit den Bergen vor den Fenstern.

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Haus am Südring steht für das, was in bestehender Substanz steckt: kein Abriss, kein Anbau – ein kluger Eingriff, der aus einem Grundriss-Problem den größten Gewinn des Hauses macht.

„Es ist perfekt geworden – oben schlafen wir, und im Dach ist dieser riesige Wohnraum."

— Bauherren
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