Haus am Südring

Nachhaltige Weiterentwicklung eines Wohnhauses

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Haus S – Nachhaltige Modernisierung eines Innsbrucker Wohnhauses 

Mit dem Projekt Haus S in Innsbruck wird ein bestehendes Wohnhaus behutsam modernisiert und in eine zeitgemäße Wohnform überführt. Ziel ist nicht der radikale Bruch mit dem Bestand, sondern seine präzise Weiterentwicklung: Die vorhandene Struktur wird erhalten, energetisch verbessert und durch klare architektonische Eingriffe neu interpretiert.

Das Haus liegt in einer gewachsenen Wohnumgebung mit Blick auf die umliegende Berglandschaft. Diese besondere Lage prägt den Entwurf wesentlich. Durch die Aufwertung des Dachgeschosses, neue Öffnungen und eine bewusst gesetzte Materialität entsteht ein Wohnhaus, das sich selbstbewusst in den Bestand einfügt und gleichzeitig eine neue räumliche Qualität gewinnt.

Die Architektur bewegt sich zwischen Tradition und Moderne. Bestehende Proportionen, Dachform und regionale Bezüge bleiben ablesbar, während neue Elemente dem Gebäude eine klare, zeitgemäße Erscheinung verleihen. Die Fassadensanierung verbessert nicht nur die energetische Qualität, sondern stärkt auch den architektonischen Ausdruck des Hauses.

Im Inneren werden die Grundrisse an heutige Wohnbedürfnisse angepasst. Offene Raumfolgen schaffen mehr Großzügigkeit, bessere Belichtung und flexible Nutzungsmöglichkeiten. Gleichzeitig werden Rückzugsbereiche, funktionale Abläufe und barrierearme Lösungen so entwickelt, dass das Haus langfristig nutzbar bleibt und auf unterschiedliche Lebenssituationen reagieren kann.

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die ökologische Sanierung. Die Gebäudehülle wird energetisch optimiert, Fenster werden erneuert und Wärmeverluste deutlich reduziert. Ergänzend dazu tragen moderne technische Systeme und Photovoltaik zur Nutzung erneuerbarer Energie bei. So verbindet das Projekt gestalterische Qualität mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.

Haus S zeigt, welches Potenzial in bestehender Bausubstanz liegt. Durch gezielte Eingriffe entsteht aus einem gewachsenen Wohnhaus ein zukunftsfähiger Lebensraum – komfortabel, nachhaltig und mit hoher architektonischer Präzision.

Die Fertigstellung ist für Mitte 2026 vorgesehen. Schon jetzt wird sichtbar, dass Haus S ein Beispiel dafür ist, wie Bestand nicht nur saniert, sondern qualitätsvoll weitergedacht werden kann.

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