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Ortserweiterung und Entwicklung Vintl

Ziel dieses Entwurfs ist, Raum für urbanes Wohnen im ländlichen Raum zu schaffen. Die ursprüngliche Wortbedeutung von “Urbanität” (lateinisch urbs: “Stadt”) wird durch Synonyme wie Bildung, Weltgewandtheit, feines Wesen und Höflichkeit umschrieben, während der Gegenbegriff die „Rustikalität“ ist. Die zugehörigen Adjektive sind urban und rustikal, also bäurisch, schlicht aber auch herzhaft und gediegen.

Die vorgeschlagenen urbanen Wohntypologien – Geschosswohnungen, Wohntürme, Spiralenwohnungen – verschmilzen mit typisch ländlich alpinen Gebäudehüllen. Dieser Hybrid verbindet großzüges Wohnen mit einfachen, alpinen Bauformen. Der Außenbereich bietet sowohl den BewohnerInnen der neuen Siedlung als auch dem Dorf zusätzliche Qualitäten.

Der Grünraum der Erholungszone wird durch die neue Wohnzone nach Norden verlängert und schließt an den umgebenden Naturraum und die Wiesenhänge im Norden an. Die drei Baukörper der Wohnbebauung werden in diesen Naturraum eingebettet; ihr Kontext wird Teil des bestehenden Dorfes. Die Typologien innerhalb der Hülle sind austauschbar; urbanes Wohnen hinter ländlicher Fassade.

Auftraggeber
Gemeinde Vintl

Aufgabe
Quartiersentwicklung, Wohnbau, Städtebau

Ortserweiterung-und-Entwicklung-Vintl-01
Ortserweiterung-und-Entwicklung-Vintl-02

Stadt:Labor – Architekten
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