Themenweg Lienzer Klause

Themenweg Lienzer Klause. Am 15.08.2009 wurde der geschichtliche Themenweg im Rahmen der 200-Jahr Feierlichkeiten am Freiheitskämpferdenkmal eingeweiht. Der Weg begleitet den Besucher mit Schautafeln durch die Lienzer Klause, an ausgewählten Stellen werden Einblicke in die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der Anlage gegeben. Die Schautafeln sind als grosse, 65 cm hohe und unterschiedlich lange Metallplatten realisiert, auf denen mit Abstandhaltern die bedruckten Glastafeln befestigt sind.

Position 1 beschreibt das Freiheitskämpferdenkmal, sowie die gegenüber liegende Lourdeskapelle
Position 2 gibt einen Überblick über die Gesamtanlage
Position 3 stellt die Geschichte der Lienzer Klause und der Mautstelle dar
Position 4 widmet sich der Restaurierung des Pulverturmes

Der Weg umfasst derzeit vier Positionen und ist so konzipiert, dass eine Erweiterung um weitere Positionen wie etwa am Westtor oder dem Aufgang zum Pulverturm denkbar sind. Für das nächste Jahr ist die Errichtung einer kleinen Aussichtsplattform im Pulverturm geplant.

Kleine Zeitung vom 17.08.2009:
“Eine würdige Feier auf historischem Boden – Osttiroler Schützen erinnerten an Ereignisse vor 200 Jahren bei Lienzer Klause. Neuer Themenweg eröffnet. Aussichtsplattform ist geplant. Das Schützenviertel Osttirol und die Hauger Schützenkompanie Leisach luden zur großen Gedenkfeier.

Den Ereignissen vom 8. August 1809 gedachten die Osttiroler Schützen am Hohen Frauentag. Der Kampf um die Lienzer Klause, die siegreiche Abwehr des Landsturms gegen den Angriff der Franzosen , jährt sich heuer zum 200. Mal. Die Bergfeuer am Spitzkofel und der Österreichische-Zapfenstreich läuteten am Vortag die Gedenkfeier in der Lienzer Klause ein. “Heute ist ein besonderer Tag”, sagte Anton Huber, Obmann der Hauger-Schützenkompanie und Besitzer der einstigen Wehranlage am Eingang des Pustertals, der einen Rückblick in die Geschichte und in die Person von Georg Hauger gab, bevor Walter Hauser vom Bundesdenkmalamt die Bedeutung der steinernen Vermächtnisse betonte.

Denkmal für die Zukunft

“Der Zahn der Zeit nagt am Objekt. Damit das kulturelle Erbe auch die nächsten Generationen erreichen kann, hoffe ich, dass die ,Munition’ dafür nicht ausgeht”, sagte Hauser. In den vergangenen Jahren wurde viel Geld in die Hand genommen, um die Ruine vor dem Verfall zu retten. So konnte unter anderem rechtzeitig zur Gedenkfeier, der vor Jahren eingestürzte Pulverturm restauriert werden, ebenso wie Gedenktafel und -stein. “Nach den Restaurierungsarbeiten war klar, dass wir diese Informationen weitertragen müssen”, erklärte Barbara Lanz, Architektin des Denkmalamtes. Von ihr stammt die Idee zum Themenweg. “Wir planen außerdem im Turm eine Aussichtsplattform. Vielleicht können wir damit ein weiteres Kapitel in der Geschichte der Lienzer Klause schreiben”, so Lanz. Festredner Hermann Huber, Obmann des Gesamttiroler Schützenbundes betonte in seiner Festrede die Wichtigkeit von Tradition: “Wir brauchen die Vergangenheit als Erbe unserer Väter.”

 

Auftraggeber

  • Lienzer Klause

Aufgabe

  • Themenweg
  • Wegführung