Neubau MCI Management Center Innsbruck

Ein einzigartiges Zuhause für das MCI!

Welche Rolle spielt ein Bildungshaus wie das MCI heute?

Das MCI ist für uns ein offenes, kommunikatives Bildungshaus. Das Haus ist ein interkultureller, interdisziplinärer Raum der selbstbewusst und zugleich demütig seinen Platz im Stadtgefüge einnimmt, diesen weiterdenkt, erweitert und formt. Das Gebäude bildet eine klare Grundform die nach oben strebt und sich dabei auflöst. Ein offenes, beinahe stützenfreies Erdgeschoss trägt die Bildungsstätte und die darüber liegende grüne Dachlandschaft.

Das neue MCI in Innsbruck in seinem Kontext?

Das MCI rückt in die Nähe der Kaiser Jäger Straße um den Straßenraum zu schließen und schafft so Raum für eine zusätzlichen Platz Richtung Hofgarten und SOWI. Das Gebäude tritt so in Dialog mit der Stadt und dem angrenzenden Hofgarten. Das MCI wird zum Mediator seiner Umgebung, zum Raum zwischen Natur und Kultur, zwischen Stadt und Park. Ein großzügiges Atrium im Zentrum der Universität verlängert den großzügigen Bereich im Erdgeschoss nach oben und führt die Studierenden in einem offenen Raum nach oben zu den verschiedenen Bereichen im Inneren bis auf die Dachlandschaft. Die klare Trennung zwischen Lernen und Lehren, zwischen zuhören und reden verschwimmt. Klarheit, Ambiguität, Mehrdeutigkeit und Eindeutigkeit bestehen hier gleichzeitig, nebeneinander. Das neue MCI bildet einen klaren Drehpunkt in der Stadtlandschaft. Kontextuelle Qualitäten wie der Naturraum und die Höhenentwicklung der Nachbarschaft werden vom Gebäude aufgegriffen; es entsteht eine Einheit von MCI und Umgebung.

Wie funktioniert das MCI?

Das Erdgeschoss des neuen MCI in Innsbruck ist ein offener, dreidimensionaler Marktraum der Interaktion und des Austausches. Es entsteht ein fließender Übergang zwischen Innen- und Außenraum. Die umliegenden Plätze gehen in das Foyer über. Ein großes Dach, gestützt auf die Bögen in der Fassade, spannt sich über das Learning Center, die Erschließungen, das Atrium, den Empfang und die Räume zwischen den Vortragssälen. Der Eingangsbereich öffnet sich in alle Richtungen, verbindet den städtischen Raum auf der Kaiser Jäger Straße mit dem Hofgarten, den neuen Platz im Süden mit den Gärten der städtischen Gärtnerei im Norden. Ein 1m hoher Sockel bildet Sitzstufen, Rampen und Plattformen zum Sitzen, Diskutieren, Studieren, Sammeln und Verweilen.Die Tagesgäste aus den Bussen werden von hier aus über Öffnungen in der Hofgartenmauer in den Hofgarten geführt. Der bestehende Pavillon rückt in das Zentrum der Aktivitäten am Ort und wird zum Übergang von Stadt zu Natur.Die Fassade wechselt von transparent zu translucent, von opaque zu dicht. Nach oben stuft sich das Gebäude mehrfach ab, löst sich auf, bildet Täler und Berge für Veranstaltungen im Freien. Die differenzierte Höhenentwicklung nimmt die Höhen der Gebäude in der Nachbarschaft auf, bietet Durchblick und Einblicke und bildet mit der atemberaubenden Umgebung ein spannendes Ensemble.

Auftraggeber

  • Land Tirol

Aufgabe

  • Erlangung von baukünstlerischen Vorentwurfskonzepten
  • für den Neubau des Management Center Innsbruck (MCI), den Neubau einer Bus- und einer
  • PKW Garage, die Neuplatzierung des Sportplatzes samt Nebengebäuden sowie eine
  • entwurfsabhängige Neustrukturierung von Nebengebäuden für die Österreichischen
  • Bundesgärten auf dem „Fenner-Areal“ in Innsbruck.

Partner

  • Powerhouse Company