Musikpavillon – Igls

pdf-icon-1-e1448218044778 Musikpavillon – Igls

 

Das Platzkonzert im Musikpavillon lebt vom Informellen kommen und gehen des Publikums. Der Dorfanger ist von allen Seiten einseh- und umschreitbar. Es ist die besondere Athmosphaere des Blasmusikkonzertes, dass man die Musik hoert, dann am weg durch das Dorf immer naeher kommt, am Zaun stehenbleibt und sich zuletzt auf eine der angebotenen Bänke im Auditorium setzt.

Eine eindeutige Orientierung des Buehnenraums erlaubt nur eine Hauptspielrichtung und somit nur eine Idealsituation fuer eine Veranstaltungsform. Fuer unterschiedliche Konzert-, Theater- oder Tanzauffuehrungen waeren verschiedene, differenzierte Buehnen und Auditoriumssiuationen wuenschenswert.

Der Entwurf baut auf die Definition von Pavillon auf; hierzu steht bei Wikipedia
“Der Begriff Pavillon stammt vom lateinischen Wort papillio ab, was soviel wie „Das Lustzelt“ bedeutet. Definiert ist der Pavillon entweder als freistehendes, leichtes Bauwerk in einer Garten- oder Parkanlage, als vorspringender Gebäudeteil eines barocken Bauwerks, der sich durch ein meist als Kuppel ausgebildetes Dach vom restlichen Gebäude abhebt, als ein kleinerer, einem Hauptbau zugeordneter Neubau (z.B. in Schulen oder Krankenhäusern). Darüber hinaus werden auch Gebäude für Messen und Ausstellungen als Pavillons bezeichnet, unabhängig von ihrer Bauweise. Ein frei stehender Pavillon (auch Salettl) ist ein überdachtes, meist rundum offenes oder zu öffnendes Bauwerk. Der Grundriss ist meistens rund oder hat die Form eines regelmäßigen Vielecks. Obwohl schon in der Antike bekannt und gebraucht, erscheint der Pavillon in der Architektur Europas vermehrt in der Epoche des Absolutismus in den Parks und Gärten des Adels, als Nebengebäude eines Schlosses, als Ruheplatz, Aussichtspunkt oder einfach als gestalterisches Element. Später verbreitete er sich in die Gärten des wohlhabenden Bürgertums und wurde dort zu den gleichen Zwecken genutzt. An öffentlichen Bauten sind die Musikpavillons in Kuranlagen zu nennen. In der modernen Architektur zeigen manche Sportarenen Merkmale des Pavillons.

In Asien, insbesondere in der Architektur Chinas hat der Pavillon eine lange Tradition. Auch in Japan, Indien und Thailand findet sich die Form des Pavillons, oft in sakralen Bauten. In buddhistischen Tempeln wird der Pavillonbau in vielfältiger Weise genutzt. Besonders in Thailand ist er in Form der Sala in und außerhalb von Tempelanlagen sehr beliebt. Um 1900 war das Pavillonsystem oder der Pavillonstil ein Konzept des Krankenhausbaus, von dem man sich Vorteile auch durch Einbettung in parkähnliche Anlagen versprach. Ebenso heißen Nebengebäude von Schulen, in denen Unterrichtsräume untergebracht sind, Pavillon wie an der Philipp-Reis-Schule.”