Fischerhäusl – Innsbruck

Das Gebäude ist als reduzierter Monolith angedacht, welcher sich respektvoll in das historische Ensemble einfügt, sich gleichzeitig jedoch als selbstbewusster Zeuge seiner Zeit in diesem Rahmen etabliert. Die bemerkenswerte Positionierung im Stadtkern verlangt dabei sowohl in Puncto Materialisierung als auch bei der Detailgestaltung und Ausführung nach hochwertigen Lösungen.

Im Gegensatz zur momentanen Situation, wird die bestehende Stadtmauer vom neu gesetzten baulichen Element nicht mehr überragt. Vielmehr schmiegt sich dieses an die Mauer an und nimmt sich gleichsam in dessen eigener Präsenz zurück. Nahtlos wird die Neigung des oberen Mauerabschlusses auf die geneigte Dachfläche des Baukörpers übertragen, wodurch beide Elemente eine homogene Einheit bilden. Durch gesetzte Schattenfugen an den Anschlusspunkten, und die differenzierte, jedoch behutsam aufeinander abgestimmte Materialität zeichnen sich sowohl Mauer, als auch gesetzter Findling weiterhin als selbstständige architektonische Fragmente ab.

Aufgabe

  • Neubau Pavillon

Auftraggeber

  • Tomaselli GmbH

Partner

  • HTB Bau,