Gemeindezentrum Pfleghaus Anras

Das „hochfürstbischöflichen-brixnerischen Pfleggerichtshaus Schloss Anras“ ist ein kulturell äußerst bedeutsames und ortsbildprägendes Kulturdenkmal. Seit 1989 steht ein Teil des Gebäudes im Eigentum der Willy Messerschmitt-Stiftung und wurde seit Abschluss der Generalsanierung 1997 kulturell als Museum und Galerie genutzt. Das Gebäude wurde seitens der Stiftung an die Gemeinde vermietet, verantwortlich für die Programmierung war der gemeindeeigene Trägerverein.

Teil unseres Auftrags und Basis für die konzeptuellen Überlegungen in diesem Papier war es in einer Bedarfserhebung in der Gemeinde Potenziale und Interessen in kultureller Hinsicht auszuloten, eine Beurteilung des Standorts Anras und des Charakters des Pfleghofes zu treffen in Bezug auf die grundsätzliche Eignung für kulturelle, insbesondere museale Nutzungen bzw. Angebote, das Objekt hinsichtlich seiner typologischen und topologischen Besonderheiten und seiner Erschließbarkeit zu erfassen, analysieren und bewertet, eine Beurteilung der Bestandsräume im Pfleghof in Bezug auf ihre Eignung für kulturelle, insbesondere museale Nutzungen vorzunehmen, die räumliche Situation unter Einbeziehung einer architektonischen, baugeschichtlichen und bauphysikalischen Expertise zu analysieren und bewerten sowie die Anforderungen und Erwartungshaltungen an den Pfleghof bzw. seine Nutzung zu definieren.

Das Umbauprojekt sieht nun vor, die Gemeinde Anras im ersten Obergeschoss anzusiedeln. Im Erdgeschosse werden ein Café und drei Wohnungen realisiert. Das 2. Obergeschoss und das Dachgeschoss sollen für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt werden.“

Aufgabe

  • Renovierung, Umbau, Sanierung

Auftraggeber

  • Messerschmitt Stiftung
  • Gedächtnisstiftung
  • Abteilung Kultur - Tirol
  • Gemeinde Anras

Partner

  • Rath und Winkler, Gemeinde Anras, Baumanagement Greiderer, FS1, Alpsolar Klimadesign OG, Ing. Hans Bodner, Holzbau Waldauf, Waldauf, Wolfgang, Malerei Kollreider, Trockenbau Weger, Markus Stolz GmbH & Co KG, Elektro Aichner, Rauchegger/Gorger, Mühlburger Werner