Die Stärken des Ortes nutzen – Dolomiten 03.07.2014

Gemeinderat

Durchführungsplan für Erweiterungs- und Aufftillzone Töpsl in Obervintl genehmigt
VINTL (ru). Am 16. August 2015 hat ein Brand das Futterhaus des Töpslhofes in Ortskern von Obervintl in Schutt und Asche gelegt. Der Hof ist in der Folge ausgesiedelt worden. Damit habe sich die Chance geboten, eine Wohnbauzone auszuweisen, um neuen, attraktiven Wohnraum zu schaffen, sagt Bürgermeister Walter Huber. Am Montag hat der Gemeinderat den Durchführungsplan genehmigt.

Auszug aus dem Juryprotokoll

Das Projekt überzeugt durch seine Körnung und Aufteilung der Volumen. Die fragile städtebauliche Qualität von Obervintl wird hierbei durch Kontinuität gestärkt und das Projekt versucht nicht durch neue Typologien oder Siedlungsformen zu überzeugen. Die ursprüngliche Nutzung und Geschichte des ehemaligen Gebäudes (Töpsl Stadel) findet sich in den neuen Gebäuden wieder und ist somit in der Zeichenhaftigkeit eine Fortsetzung des alten Stadels. Durch die Positionierung und Setzung der einzelnen Baulose wird eine interessante Verschiedenartigkeit ermöglicht. Die architektonische Stimmung überzeugt in den Perspektiven und der Blickbeziehung. Der Umgang mit dem Gelände im Bereich der neuen Bebauung wird als sehr behutsam empfunden. Die Architektur steht im Interesse des Dorfbildes wobei die Kontinuität manifestiert wird und die alpine Baukultur eine Fortsetzung erlebt.“